Meine Zeit als Volontär in Malaika
Was als Reise nach Kenia begann, wurde schnell zu einem neuen Zuhause auf Zeit. Zwischen Unterricht, Sport, gemeinsamen Abenteuern und unzähligen Begegnungen entstand eine tiefe Verbundenheit mit den Kindern und dem Alltag in Malaika. Eine Geschichte über Ankommen, Mitgestalten und das Gefühl, Teil einer großen Familie zu werden.
Von Frankfurt nach Malaika
Sonntag, 15. Mai, 5 Uhr: Ab nach Frankfurt Flughafen. Ziel? Nairobi, Jomo Kenyatta International Airport. 20 Uhr Ankunft Ortszeit. Nelphine - Vice Director von Malaika und Ansprechpartnerin für Volontäre - erwartet mich schon und begrüßt mich mit offenen Armen und kenianischer Herzlichkeit. Eine Nacht Nairobi im Kenya United Club Hotel.
Am nächsten Morgen geht’s nach Malaika. Die Aufregung ist groß. Montag, 16. Mai, 8 Uhr. Abreise in Richtung Westen - Malaika. Mit dem Taxi, um schon einen Eindruck der unglaublichen Landschaften Kenias zu gewinnen. Wir fahren am Rift Valley, Naivasha und Nakuru See entlang. Faszinierend und eindrücklich. Affen und Zebras am Straßenrand. Für mich surreal. Für Nelphine ganz normal. Völlig unbeeindruckt.
21:30 Uhr dann Ankunft in Malaika. Das Tor wird uns geöffnet und sofort geht es los. Gesang, Tanz, Geklatsche. Was für ein Willkommen. Mwendawazimu! (Verrückt)
Von Frankfurt nach Malaika
Sonntag, 15. Mai, 5 Uhr: Ab nach Frankfurt Flughafen. Ziel? Nairobi, Jomo Kenyatta International Airport. 20 Uhr Ankunft Ortszeit. Nelphine - Vice Director von Malaika und Ansprechpartnerin für Volontäre - erwartet mich schon und begrüßt mich mit offenen Armen und kenianischer Herzlichkeit. Eine Nacht Nairobi im Kenya United Club Hotel.
Am nächsten Morgen geht’s nach Malaika. Die Aufregung ist groß. Montag, 16. Mai, 8 Uhr. Abreise in Richtung Westen - Malaika. Mit dem Taxi, um schon einen Eindruck der unglaublichen Landschaften Kenias zu gewinnen. Wir fahren am Rift Valley, Naivasha und Nakuru See entlang. Faszinierend und eindrücklich. Affen und Zebras am Straßenrand. Für mich surreal. Für Nelphine ganz normal. Völlig unbeeindruckt.
21:30 Uhr dann Ankunft in Malaika. Das Tor wird uns geöffnet und sofort geht es los. Gesang, Tanz, Geklatsche. Was für ein Willkommen. Mwendawazimu! (Verrückt)

Von Frankfurt nach Malaika
Sonntag, 15. Mai, 5 Uhr: Ab nach Frankfurt Flughafen. Ziel? Nairobi, Jomo Kenyatta International Airport. 20 Uhr Ankunft Ortszeit. Nelphine - Vice Director von Malaika und Ansprechpartnerin für Volontäre - erwartet mich schon und begrüßt mich mit offenen Armen und kenianischer Herzlichkeit. Eine Nacht Nairobi im Kenya United Club Hotel.
Am nächsten Morgen geht’s nach Malaika. Die Aufregung ist groß. Montag, 16. Mai, 8 Uhr. Abreise in Richtung Westen - Malaika. Mit dem Taxi, um schon einen Eindruck der unglaublichen Landschaften Kenias zu gewinnen. Wir fahren am Rift Valley, Naivasha und Nakuru See entlang. Faszinierend und eindrücklich. Affen und Zebras am Straßenrand. Für mich surreal. Für Nelphine ganz normal. Völlig unbeeindruckt.
21:30 Uhr dann Ankunft in Malaika. Das Tor wird uns geöffnet und sofort geht es los. Gesang, Tanz, Geklatsche. Was für ein Willkommen. Mwendawazimu! (Verrückt)
Vom ersten Tag an „Teacher Nico“
Meine Arbeit als Freiwilliger gestaltete sich abwechslungsreich. In erster Linie arbeitete ich als Deutsch- und Französischlehrer an der St. Stefano Acadamy. Die Grundschule von Malaika.
An meinem ersten Tag war geplant, dass ich mich in drei Unterrichtsstunden setze, um ein Gefühl für kenianischen Unterricht zu bekommen. Nachdem Alex, stellv. Schulleiter, mir meinen Plan für den Tag überreichte, ging ich in die 2. Klasse. Kaum betrat ich das Klassenzimmer, kam mir meine zukünftige Lehrerkollegin entgegen: „Welcome teacher Nico and have fun!”, begrüßte sie mich und verließ den Raum. Da waren also die Kids und ich. Direkt im Deutschunterricht.
3 Monate lang lernten wir zusammen die Zahlen von 1-100, Vokabeln, lernten die Basics in Dialogen, sangen Lieder und spielten Spiele. Die Motivation und Wissbegierigkeit aller Schüler von Klasse 1-7 ließ mich jeden Tag staunen. Was ein Spaß wir hatten.
Nach der Schule einer von ihnen
In der Schule war ich “Teacher Nico”. Nach der Schule war ich mehr einer von Ihnen. Weniger Lehrer, mehr Freund und Bezugsperson. So war ich für manche der „Brother”. Oft war ich dann auch Schüler und durfte von Ihnen ein paar Basics in Swahili lernen. Sogar auch in Luhya, der lokalen Stammessprache.
So gut wie jeden Tag machten wir Sport vor dem Abendessen. Fußball und Volleyball. Unzählige Matches geprägt von Leidenschaft, Ehrgeiz und Einsatz. So blieb es auch nie diskussionslos. Kenianisches Temperament eben. Man verliert nicht gerne.

Gemeinsames Selfie von Nico inmitten einer fröhlichen Gruppe aus Malaika.
Vom Sportplatz bis in die Küche
Viel war ich auch in der Küche. Sande, der Chefkoch, führte mich in die Welt der kenianischen Küche ein. So zeigte er mir wie man das Lebenselixier aller Kenianer zubereitet. Ugali. Maisbrei. Das gibt es jeden Tag. Alle lieben es. Vor allem mit Sukumawiki (Grünkohl).
Dann war da noch Marisa. Das Jüngste aller Malaika-Kinder. Mittlerweile ein Jahr jung. Hat Laufen gelernt während meiner Zeit als Volunteer. Unsere Beziehung schien so innig für alle anderen, dass ich von Staff und Kids als “Father” oder “Uncle” von ihr angesehen wurde.
Spätestens seit der Taufe bin ich wirklich ein Uncle für Sie. Ihr „Godfather“. Ebenso von Malaika-Kind Reagan. Eine Ehre.
Erlebnisse, die bleiben
So haben wir noch etliche schöne Dinge zusammen erlebt. Ob beim Düngen der Maisfelder in Kitale, im Kakamega Rain Forest oder der Bootsfahrt auf dem Victoriasee mit anschließendem Fischessen.
Leider hat alles ein Ende. Ich möchte mich an der Stelle nochmal für diese grandiose Erfahrung bedanken.
Asante Sana und wir sehn uns wieder!

Nico mit seinem Patenkind Marisa.