Pfeil

Von Ugali bis Kürbisblattgemüse: Rezepte aus der Malaika-Küche

2025
Kinderheim| Reiseberichte
Kenianische Spezialitäten einfach nachgekocht

Zwischen offenem Feuer, riesigen Kochtöpfen und duftenden Spezialitäten erlebten wir die Küche von Malaika als Ort der Gemeinschaft. Zwei traditionelle Rezepte zeigen, wie eng Genuss, Kultur und Zusammenhalt in Kenia verbunden sind.

Kochen und Backen in Malaika

In der großen, schönen Küche von Malaika zu backen, zu kochen oder einfach nur zuzuschauen, ist ein echtes Erlebnis! Die imposanten Kochtöpfe, das offene Feuer und die Küchenmesser, die fast wie Macheten wirken, eröffnen eine völlig neue Welt des Kochens. Selbst die Hühner, die sich ab und zu in die Küche schleichen, um Brotkrumen und Ugali zu schnappen, gehören zum Charme dazu.

Mama Jennifer und Mark führen die Küche mit Herz und Erfahrung. Sie teilen gern traditionelle kenianische Rezepte und geben hilfreiche Kochtipps – von knusprigen Chapati über würziges Kürbisblattgemüse bis hin zum unvergleichlichen Ugali.

Auch wir konnten unsere Backkünste einbringen: Zusammen mit den Malaika-Kindern zauberten wir Pizza, Schokokuchen, Bananenbrot, Brezeln, Brötchen und Ugalibrot. Der große Ofen im Backhaus wurde eigens angewärmt, und das Feuer brannte bis in den späten Abend.

Kochen und Backen in Malaika

In der großen, schönen Küche von Malaika zu backen, zu kochen oder einfach nur zuzuschauen, ist ein echtes Erlebnis! Die imposanten Kochtöpfe, das offene Feuer und die Küchenmesser, die fast wie Macheten wirken, eröffnen eine völlig neue Welt des Kochens. Selbst die Hühner, die sich ab und zu in die Küche schleichen, um Brotkrumen und Ugali zu schnappen, gehören zum Charme dazu.

Mama Jennifer und Mark führen die Küche mit Herz und Erfahrung. Sie teilen gern traditionelle kenianische Rezepte und geben hilfreiche Kochtipps – von knusprigen Chapati über würziges Kürbisblattgemüse bis hin zum unvergleichlichen Ugali.

Auch wir konnten unsere Backkünste einbringen: Zusammen mit den Malaika-Kindern zauberten wir Pizza, Schokokuchen, Bananenbrot, Brezeln, Brötchen und Ugalibrot. Der große Ofen im Backhaus wurde eigens angewärmt, und das Feuer brannte bis in den späten Abend.

Die Malaika-Kinder helfen beim Gemüse schneiden

Kochen und Backen in Malaika

In der großen, schönen Küche von Malaika zu backen, zu kochen oder einfach nur zuzuschauen, ist ein echtes Erlebnis! Die imposanten Kochtöpfe, das offene Feuer und die Küchenmesser, die fast wie Macheten wirken, eröffnen eine völlig neue Welt des Kochens. Selbst die Hühner, die sich ab und zu in die Küche schleichen, um Brotkrumen und Ugali zu schnappen, gehören zum Charme dazu.

Mama Jennifer und Mark führen die Küche mit Herz und Erfahrung. Sie teilen gern traditionelle kenianische Rezepte und geben hilfreiche Kochtipps – von knusprigen Chapati über würziges Kürbisblattgemüse bis hin zum unvergleichlichen Ugali.

Auch wir konnten unsere Backkünste einbringen: Zusammen mit den Malaika-Kindern zauberten wir Pizza, Schokokuchen, Bananenbrot, Brezeln, Brötchen und Ugalibrot. Der große Ofen im Backhaus wurde eigens angewärmt, und das Feuer brannte bis in den späten Abend.

„Ugali ist mehr als eine Mahlzeit – gemeinsames Essen stärkt das Gemeinschaftsgefühl. “
Pfeil

Zwei Rezepte möchte ich gerne teilen:

Kürbisblattgemüse mit Tomaten

Die Blätter von Speisekürbissen sind essbar und schmecken sehr lecker! Das fertige Gemüse erinnert an Spinat und wird auch ganz ähnlich zubereitet, ist aber etwas milder im Geschmack. In Malaika kommt dieses nahrhafte Gemüse regelmäßig auf den Tisch.

Die Kürbisblätter kommen direkt aus dem großen Malaika-Garten und die Mädchen helfen bei der Zubereitung – denn hier ist einiges zu beachten!

Schritt 1: Vorbereiten der Blätter
Nur die jungen, frischen Blätter und Stängel eignen sich für das Rezept. Die älteren Blätter und Stängel haben zu dicke Fasern und teilweise auch kleine, harte Stacheln und sind daher nicht genießbar. Aber auch bei den jungen Blättern müssen – nach dem gründlichen Waschen – die Blatt- und Stängelfasern entfernt werden.

Dafür knipst man den Stielansatz der Stängel an und zieht die Fasern vom Stielansatz der Länge nach über das Blatt ab. Das braucht etwas Übung, klappt aber nach ein paar Blättern ganz gut. Dann schneidet man die Stängel von den Blättern in kleine Stücke. Die Blätter werden portionsweise aufeinandergelegt, zusammengerollt und in feine Streifen geschnitten.

Schritt 2: Gemüse dünsten
Das Fett in einem Topf heiß werden lassen und die Zwiebelwürfel darin andünsten. Den Knoblauch und die Tomatenwürfel dazugeben und kurz mitdünsten. Dann die klein geschnittenen Kürbisstängel dazugeben und mitdünsten, bis sie weich sind.

Nun die geschnittenen Kürbisblätter hinzufügen und zusammen mit etwas heißem Wasser garen, bis alles weich ist. Hin und wieder mit einem Holzlöffel umrühren.

Schritt 3: Abschmecken
Zum Schluss die Kokosmilch (oder Sahne) unterrühren und das Gemüse mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig!

Jennifer brät das Gemüse in einem Topf

Ugali – ein Stück ostafrikanische Esskultur

Ugali ist ein dicker, fester Brei aus weißem Maismehl oder Maisgrieß. In Ostafrika ist Ugali nicht nur ein nahrhaftes und kostengünstiges Grundnahrungsmittel, sondern auch ein wichtiger Bestandteil der kulturellen Identität Ostafrikas. Der gemeinsame Verzehr von Ugali stärkt das Gemeinschaftsgefühl.

In Malaika ist Ugali als tägliche Mahlzeit nicht wegzudenken und wird mit Gemüse oder auch manchmal mit Fleisch serviert.

Für zwei Portionen Ugali werden zwei Tassen Wasser in einem großen Topf mit festen Griffen erhitzt. Während das Wasser zu kochen beginnt, streut man zunächst nur etwa einen Esslöffel Maismehl hinein und löst es im Wasser auf. Dann fügt man das restliche Maismehl hinzu und rührt es mit einem stabilen Holzlöffel um.

Jetzt heißt es: rühren, rühren, rühren! Um alle Klumpen zu entfernen, muss der Brei fest gegen die Seiten des Topfes gedrückt werden. Der Brei wird zunehmend dicker und das Rühren schwieriger. Wenn er beginnt, sich vom Rand des Topfes zu lösen, noch zwei bis drei Minuten weiterkochen und dabei rühren.

Anschließend den Ugali in eine kleine hitzebeständige Schüssel geben, fest andrücken, auf einen Teller stürzen und servieren.

Ugali traditionell genießen

Traditionell wird Ugali mit den Fingern gegessen: Dazu wird ein kleines Stück Ugali mit den Fingern der rechten Hand zu einer kleinen Kugel mit Delle geformt. Damit wird dann das Gemüse oder die Soße aufgenommen und zum Mund geführt.

Frisch zubereitetes Ugali wird in einem großen Kochtopf in der Malaika-Küche gerührt.

Viel Spaß beim Nachkochen und Genießen!

– Regina Hartig –

Zum Weiterlesen

Pfeil
2025
Reiseberichte

Die Taufe von neun Kindern

Ein besonderer Moment voller Vertrauen, Segen und Gemeinschaft
Eine spontane Idee wurde zu einem besonderen Herzensprojekt: Die Mitgestaltung einer Taufe im Malaika Children’s Home schenkte bewegende Momente voller Vertrauen, Segen und Hoffnung – für die Kinder ebenso wie für uns.
Pfeil
2024
Reiseberichte

Postkarte aus Kenia

Zwischen Wiedersehen, gemeinsamen Erlebnissen und kenianischer Lebensfreude
„Jambo“ – willkommen in Kenia! Zwischen Malprojekten, Ausflügen und fröhlichen Begegnungen erlebte ich im Malaika Children’s Home unvergessliche Tage voller Herzlichkeit, Lebensfreude und bewegender Geschichten, die mich tief berührt und inspiriert haben.