Die Geschichte von Malaika Children’s Home

Maria Indeche, die Mutter von Asuna Schneider, hat mit ihrem Leben und Wirken ein Beispiel gegeben, das über ihren Tod hinaus Früchte trägt. Zeitlebens hat sie Waisenkinder und solche, die beschützt und gefördert werden müssen, in ihr Haus aufgenommen, versorgt und deren Ausbildung ermöglicht.

Dieses Beispiel hat Schule gemacht. Asuna, ihre Tochter, trat in ihre Fußstapfen und nahm das Vermächtnis ihrer Mutter auf. Zusammen mit ihrem Ehemann, dem Pfarrer der Badischen Landeskirche, Willy Schneider, der mittlerweile Jahrzehnte lang in Kenia und Tansania aktiv und in Projekten tätig ist, bekam sie tatkräftige Unterstützung. Es wurde die “Afrikanische – Deutsche Partnerschaft MALAIKA e.V.” gegründet mit dem Pendant “Ushirikiano wa Africa na Ujerumani” in Kenia.

Altes Foto on Kenianern, die die Holzkonstruktion eines Hauses aufbauen in den Anfängen von Malaika

Wie alles begann...

Zwei Kinder schauen aus einem Fenster in einer Lehmhütte
1952
Mama Maria nimmt Kinder auf

Mama Maria versorgt insgesamt 25 Kinder: die eigenen, darunter Asuna, die Erstgeborene und Kinder von der Straße. Sie teilen Mahlzeiten, Kleidung und den Segen “Umebarikiwa” - Du bist gesegnet.

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1952
Willys und Asunas Hochzeit
1983
Willy & Asuna heiraten

Willy & Asuna heiraten, nachdem sie sich 1979 bei seiner Missionarsarbeit mit diversen Projekten für Schüler*innen, Studierenden und Frauen kennengelernt haben.

1983
„Mama Maria“, Gründerin des Malaika Children's Home Waisenhauses
1994
Tod von Mama Maria

Mama Maria stirbt und ihre Söhne und Töchter
beschließen, ihr Vermächtnis weiterzuführen als Waisenheim „Malaika Children‘s Home“.

1994
Der gebaute Brunnen in Malaika wird zum Wasser holen betätigt und wurde zusammen mit deutschen Helfern errichtet
2001
Aufbau mit vereinten Kräften

Nach und nach wird das Waisenheim erweitert, auch Deutsche legen bei Workcamp-Reisen Hand an. In diesem Jahr war es ein Brunnen mit Handpumpe.

2001
Die Chefin und Mitarbeitende der Malaika Police Station
2004
Malaika Police Station

Die Malaika Police Station ist ein Gewinn an
Sicherheit für die ganze Umgebung. Mittlerweile besteht das Team aus knapp 30 Mitarbeiter*innen.

2004
Eingangstür zur Stefano Academy
2011
Grundschule Stefano eröffnet

Die private Stefano Primary School wird gegründet.
Hier können die Schüler in Klassen mit 25 - 30 Kindern optimal betreut werden.

2011
Das Malaika Health Centre Gebäude
2012
Health Centre

Das Health Centre wird direkt gegenüber vom Heim gebaut. Dort werden die eigenen Kinder, das Personal und externe Patienten medizinisch versorgt.

2012
Die erneuerte Küche mit großer Arbeitsfläche und Energiespartöpfen
2021
Neue Küche & Malaika-Bäckerei

Der geräumige neue Küche und die Mensa wurden eingeweiht. In der Malaika-Bäckerei werden von nun an Brötchen, Brot, Pizza, süße Teilchen, Kuchen und sogar „Ugali-Brezeln“ gebacken.

2021
Toilettengebäude der Jungs
2021
Neue Toiletten

Neue Toiletten mit Duschen werden gebaut und erleichtern die Hygiene - wichtig im Corona Jahr. Andernorts sind Plumpsklos üblich.

2021
Schild mit der Aufschrift Stefano Academy Malaika vor dem Schulgebäude
2024
Erweiterung zur Mittelstufe

Neubau der Stefano Junior Secondary nach dem neuen kenianischen Bildungsprogramm mit Klassenzimmern vom Chemielabor bis Musikzimmer.

2024
Gruppenfoto mit den Schüler*innen und Lehrer*innen an der Stefano Academy Malaika
2025
Ausbau zur Sekundarstufe

An der Stefano Academy können die Schüler*innen nun nicht nur bis zur Mittelstufe, sondern auch bis zur Oberstufe (bis Klasse 12) unterrichtet werden und ihren Abschluss in der gleichen Schule erreichen.

2025

Eine deutsch-kenianische Partnerschaft seit über 40 Jahren

In der Wahlheimat des Pfarrers Willy Schneider i.R., in Ottenhöfen im Nordschwarzwald, wurde das deutsche Pendant zu dem afrikanischen Verein, die Afrikanische – Deutsche Partnerschaft Malaika e.V., gegründet.
Als gemeinnütziger Verein unterstützen wir von Deutschland aus gemeinsam mit vielen Freund*innen das Waisenheim in Kenia in Kontakt mit dem Team vor Ort – Erfahren Sie, wer dahinter steckt!

Die Kinder formen eine 40 von oben