Projektwoche an der Stefano Academy
An der Stefano Academy wird Lernen zunehmend praktisch und gemeinschaftlich gestaltet. Projektunterricht, Lehrerfortbildungen und der eigene Schulgarten vermitteln den Kindern Wissen, das sie direkt anwenden und für ihre Zukunft nutzen können.
Projektlernen statt Frontalunterricht
Neben der Modernisierung der Infrastruktur gilt es natürlich auch, die Art und Weise der Wissensvermittlung und des Lernens zu modernisieren, insbesondere: Projektlernen statt Frontalunterricht.
Unsere Malaika Kinder sollen auch im didaktischen Sinne modern lernen, ihre Zukunft gestalten können und sich insofern Gestaltungskompetenzen im Sinne einer „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ aneignen. Dafür sind Lehrformen erforderlich, die über den traditionellen Frontalunterricht hinausgehen, vor allem: Projektlernen.
In diesem Ansinnen sind wir uns völlig einig mit den Mittelgebern von Engagement Global, die das Projekt „Erhalt und Verbesserung der Bildungschancen für 200 Schul- und Waisenkinder in Kenia“ mit knapp 100.000 Euro gefördert haben. Neben dem Bau und der Einrichtung der neuen Mittelstufe „Junior Highschool“ waren „kapazitäre Maßnahmen“, d. h. die Fortbildung des Lehrpersonals, vorgesehen.
Projektlernen statt Frontalunterricht
Neben der Modernisierung der Infrastruktur gilt es natürlich auch, die Art und Weise der Wissensvermittlung und des Lernens zu modernisieren, insbesondere: Projektlernen statt Frontalunterricht.
Unsere Malaika Kinder sollen auch im didaktischen Sinne modern lernen, ihre Zukunft gestalten können und sich insofern Gestaltungskompetenzen im Sinne einer „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ aneignen. Dafür sind Lehrformen erforderlich, die über den traditionellen Frontalunterricht hinausgehen, vor allem: Projektlernen.
In diesem Ansinnen sind wir uns völlig einig mit den Mittelgebern von Engagement Global, die das Projekt „Erhalt und Verbesserung der Bildungschancen für 200 Schul- und Waisenkinder in Kenia“ mit knapp 100.000 Euro gefördert haben. Neben dem Bau und der Einrichtung der neuen Mittelstufe „Junior Highschool“ waren „kapazitäre Maßnahmen“, d. h. die Fortbildung des Lehrpersonals, vorgesehen.

Projektlernen statt Frontalunterricht
Neben der Modernisierung der Infrastruktur gilt es natürlich auch, die Art und Weise der Wissensvermittlung und des Lernens zu modernisieren, insbesondere: Projektlernen statt Frontalunterricht.
Unsere Malaika Kinder sollen auch im didaktischen Sinne modern lernen, ihre Zukunft gestalten können und sich insofern Gestaltungskompetenzen im Sinne einer „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ aneignen. Dafür sind Lehrformen erforderlich, die über den traditionellen Frontalunterricht hinausgehen, vor allem: Projektlernen.
In diesem Ansinnen sind wir uns völlig einig mit den Mittelgebern von Engagement Global, die das Projekt „Erhalt und Verbesserung der Bildungschancen für 200 Schul- und Waisenkinder in Kenia“ mit knapp 100.000 Euro gefördert haben. Neben dem Bau und der Einrichtung der neuen Mittelstufe „Junior Highschool“ waren „kapazitäre Maßnahmen“, d. h. die Fortbildung des Lehrpersonals, vorgesehen.
Fortbildung durch einheimische Fachkräfte
Dabei ist es heutzutage ein Grundsatz, dass die Qualifizierungsmaßnahmen grundsätzlich von einheimischen Dozenten durchgeführt werden, denn diese kennen die Situation und die Bedürfnisse der Lernenden am besten.
Wir konnten dabei von einer Projektkooperation der Humboldt-Universität zu Berlin mit der Egerton University in Njoro / Nakuru und der Jomo Kenyatta University of Agriculture and Technology in Nairobi profitieren.
Das Projekt „Innovationen und akademische Ausbildung für integrative ernährungssensible Wertschöpfungsketten in Kenia und Uganda – InNuSens“ zielt auf die Verbesserung von Wertschöpfungsketten für AIV – African Indigenous Vegetables / Einheimische Afrikanische Blattgemüse.
Zwei Doktoranden und zwei lokale Koordinatoren, die alle sowohl inhaltlich auf dem Stand des Wissens als auch methodisch-didaktisch qualifiziert sind, erklärten sich spontan bereit, eine Lehrerfortbildung zu organisieren.
Die AIV-Projektwoche
Die Grundidee war, dass sich Lehrerinnen und Lehrer im Rahmen einer „AIV-Projektwoche“ inhaltlich Wissen verschiedener Stationen der Wertschöpfungskette aneignen und gleichzeitig „moderne“, frontalunterrichtsfreie Wissensvermittlung üben, indem sie die Schülerinnen und Schüler beim Projektlernen unterstützen.
Hierbei sollte so viel wie möglich auch „Lernen mit Gleichgestellten“ (Peer-Learning) mit mehreren Lernschleifen umgesetzt werden. Methodisch hieß dies, dass sich die Planung des Trainings selbst, die der Einheiten für Lehrer/-innen sowie die der Unterrichtseinheiten für Schüler/-innen mit Reflexions- bzw. Evaluierungsschritten abwechselten.
Insgesamt nahmen elf Fachlehrerinnen und -lehrer der neuen Mittelstufe sowie insgesamt 68 Schülerinnen und Schüler teil.

Lernen im Schulgarten
Im Schulgarten wurde zunächst eine gemeinsame Bestandsaufnahme der „Produktion“, der bisher praktizierten Unterrichtseinheiten gemacht. Zur Einheit „Vermarktung“ gab es einen Vortrag zu Geschäftsmodellen („Business model canvas“).
Erst säen, dann pflegen und später ernten. In der Stefano Academy lernen die Kinder im eigenen Schulgarten, wie sie Lebensmittel anbauen.
Lernen mit Musik – der Blattgemüse-Song
Ein Highlight war der „Blattgemüse-Song“. Einer der Dozenten textete kurzfristig ein Lied und übte es ein. Hören Sie rein, wie die Malaika Kinder singen!

Gemeinsam kochen und lernen
Das Kochen der Gemüse am Mittwoch in drei Gruppen mit verschiedenen Gemüsen entwickelte sich zu einem Wettbewerb, bei welchem die Gruppe „Kürbisblätter“ mit knappem Vorsprung gewann.
Da das Training aus organisatorischen Gründen während des laufenden Schulbetriebs stattfand und alle Lehrkräfte der Mittelstufe teilnehmen sollten, mussten die Klassenstufen 5 bis 8 in das Programm einbezogen werden. Dies erwies sich insofern als gute Entscheidung, da die Lehrkräfte spezifische Aufgaben für die Leistungsstufen testen konnten.
Exkursion zur Frauenkooperative JITAHIDI
Und schließlich die Exkursion am Donnerstag zur Frauenkooperative JITAHIDI, bei der die Teilnehmenden das Erlernte aus praktischer Sicht „verifizieren“ konnten und über den Tellerrand blicken.
Die Frauengruppe hat Erfahrung mit der gesamten Wertschöpfungskette: Sie betreibt eine Demonstrationsfarm, auf der sie einheimisches Blattgemüse anbaut, das sie selbst verarbeitet oder direkt vermarktet, wobei Familienmitglieder den Transport mit Boda-Bodas (Mopeds) übernehmen.
Ein erfolgreicher Anfang
Insgesamt scheint die Fortbildung sehr gut angekommen zu sein. Die Schülerinnen und Schüler waren sehr aktiv und die Lehrkräfte äußerten Lernerfahrungen in den Bereichen Klientenzentrierung, Gruppenlernen, Management von Projektlernen und auch Einsicht in AIV-Wertschöpfungsketten.
Ungelöst ist sicherlich die Frage, wie solche Trainings zu verstetigen sind. Ein Anfang ist immerhin gemacht.
Was steht noch an?
Die veraltete Küche der Stephano Academy muss für 200 Schulkinder ertüchtigt und dem Hygienestandard angepasst werden. Auch eine neue Mensa ist geplant.












