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Eine Reise mit besonderen Begegnungen

2022
Volontariate
Von Nähe, Vertrauen und Momenten, die im Herzen bleiben

Eine Reise nach Kenia wurde zu einer Zeit voller neuer Eindrücke, gemeinsamer Erlebnisse und besonderer Begegnungen. Es sind vor allem die Kinder und ihre Geschichten, die diese Zeit unvergesslich machen. Sie zeigen, wie viel Hoffnung und Freude in echter Gemeinschaft liegen.

Ankommen in einer neuen Welt

Meine Reise begann Anfang März. Nachdem ich zu Willy Kontakt aufgenommen hatte, den ich von meiner Konfirmation kannte, flogen wir gemeinsam mit Asuna nach Nairobi und von dort aus weiter nach Kisumu. Und dann war ich auf einmal da! In einem Land, in dem mir alles fremd war, das mich aber vom ersten Moment an begeisterte.

Die warme afrikanische Sonne auf meiner blassen Haut, die wahnsinnig grüne Natur, die rote Erde, die fremden Gerüche und das bunte Treiben der Menschen auf der Straße ließ mich ganz tief in das Land eintauchen. Es war wunderschön, jeden Abend mit dem lauten Zirpen der Grillen einzuschlafen und am Morgen von blökenden Ziegen und Kinderlachen geweckt zu werden.

Ankommen in einer neuen Welt

Meine Reise begann Anfang März. Nachdem ich zu Willy Kontakt aufgenommen hatte, den ich von meiner Konfirmation kannte, flogen wir gemeinsam mit Asuna nach Nairobi und von dort aus weiter nach Kisumu. Und dann war ich auf einmal da! In einem Land, in dem mir alles fremd war, das mich aber vom ersten Moment an begeisterte.

Die warme afrikanische Sonne auf meiner blassen Haut, die wahnsinnig grüne Natur, die rote Erde, die fremden Gerüche und das bunte Treiben der Menschen auf der Straße ließ mich ganz tief in das Land eintauchen. Es war wunderschön, jeden Abend mit dem lauten Zirpen der Grillen einzuschlafen und am Morgen von blökenden Ziegen und Kinderlachen geweckt zu werden.

Amelie Herlan und die Kinder schwingen gemeinsam ein großes Regenbogen-Tuch in die Luft.
Amelie beim gemeinsamen Spielen mit den Kindern auf der Wiese.

Ankommen in einer neuen Welt

Meine Reise begann Anfang März. Nachdem ich zu Willy Kontakt aufgenommen hatte, den ich von meiner Konfirmation kannte, flogen wir gemeinsam mit Asuna nach Nairobi und von dort aus weiter nach Kisumu. Und dann war ich auf einmal da! In einem Land, in dem mir alles fremd war, das mich aber vom ersten Moment an begeisterte.

Die warme afrikanische Sonne auf meiner blassen Haut, die wahnsinnig grüne Natur, die rote Erde, die fremden Gerüche und das bunte Treiben der Menschen auf der Straße ließ mich ganz tief in das Land eintauchen. Es war wunderschön, jeden Abend mit dem lauten Zirpen der Grillen einzuschlafen und am Morgen von blökenden Ziegen und Kinderlachen geweckt zu werden.

„Ganz nach Willys Sprichwort „Wage das Leben und verlasse dein Haus“, kann ich jedem empfehlen, einmal mit Gott auf Reisen zu gehen und zu erleben, was er für einen selbst und für andere bereithält.“
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Voneinander lernen

Ich habe es einfach geliebt, den ganzen Tag von Kindern umgeben zu sein. Den Vormittag verbrachte ich in der Malaika-Schule. Hier konnte ich schon mal in meine Zukunft als Lehrerin hineinschnuppern und den Deutschunterricht sowie einige Religionsstunden übernehmen. Die Nachmittage verbrachten wir mit Spiel und Spaß, Bibelgeschichten, Musik und Tanz.

Wir konnten an solchen Nachmittagen so viele Dinge voneinander lernen. Denn nicht nur ich konnte meine Gaben und Talente mit den Kindern teilen, auch sie zeigten mir ihre Begabungen. Ich lernte mit den älteren Mädels die typischen kenianischen Tänze und sie zeigten mir, wie man das köstliche Gemüse aus dem Garten erntete und zubereitete.

Mit den älteren Jungs verbrachte ich einige Nachmittage in der Backstube und wir haben Scones (das ist süßes Gebäck) im Holzofen gebacken. Die jüngeren Kids zeigten mir Spiele, die sie immer spielten, brachten mir ein bisschen Swahili bei oder halfen mir zum Beispiel beim Wäsche waschen.

Amelie Herlan steht vorne an der Tafel und unterrichtet die Kinder in Deutsch.

Amelie leitet den Unterricht als Deutsch- und Religionslehrerin.

Eine besondere Begegnung

Mir war es wichtig, wenn ich mit den Kindern zusammen war, auch einen Blick für diejenigen zu haben, die etwas zurückhaltender waren. Gerade hier hat Gott mir wunderbare Begegnungen mit einzelnen Kindern geschenkt.

Und so will ich euch von einer Begegnung erzählen, die ich mit einem Mädchen hatte: An einem Nachmittag brachte eine Ordensschwester vier Kinder nach Malaika. Sie hatten sich auf der Straße durchgeschlagen und hatten Hunger und sexuelle Gewalt erleben müssen. Zum Glück konnten sie noch am selben Tag in Malaika aufgenommen werden. Doch man sah diesen Kindern an, dass sie zunächst noch völlig verstört waren.

Lucy, die älteste der Neuankömmlinge, sprach zunächst kein Wort, beobachtete die anderen Kinder eingeschüchtert und kümmerte sich um ihre kleine Schwester Lavenda. Doch nach einigen Tagen, als ich gemeinsam mit den Kindern Uno auf der Wiese spielte, setzte sie sich still und schüchtern direkt neben mich und lehnte sich sanft an meiner Schulter an.

Das war einer von diesen besonderen Momenten, die ich in Malaika erleben durfte und wo ich spüren konnte, dass ich genau am richtigen Platz bin und Gott mich gerade gebrauchen möchte. In den nächsten Tagen gewann Lucy an Lebensfreude. Sie fing an zu sprechen, freundete sich mit anderen Kindern an und ich sah sie bald das erste Mal lachen.

Amelie Herlan hat ein kleines Mädchen auf dem Schoß. Beide lachen in die Kamera.

Erinnerungen, die bleiben

Ich bin Gott so dankbar, dass er die Herzen so vieler Kinder in Malaika öffnen und mit Freude füllen konnte. Sie haben nun Hoffnung und einen starken Vater, an den sie sich halten können.

Ich werde die Zeit in Malaika nicht so schnell vergessen. Jeder Tag war so herrlich gefüllt mit Lachen, gemeinsamer Zeit, Tanz, gemeinsam Gott loben und wertvollen Erfahrungen mit einzelnen Kindern. Nun ist mein Zimmer mit wunderschönen Erinnerungsfotos geschmückt, die mich oft an die unglaubliche Zeit in Malaika zurückerinnern.

– Amelie Herlan –

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