Die Krankenstation

Malaika Health Centre

Patientenbetten
0
Mitarbeitende
0
Gründung des Health Centres
2000

Einblick in unser Malaika Health Centre

Seit 2011 bietet unser Health Centre neben unserem Kinderheim grundlegende medizinische Versorgung für Menschen, die oft keinen anderen Zugang zu medizinischer Hilfe haben. In unserer Tagesambulanz behandeln wir täglich Patienten und bieten zudem wichtige Beratungen, insbesondere zu Hygiene und Prävention. Unsere zentralen Leistungen:

„Momentan fehlt es noch an ausreichenden Mitteln, um die benötigten Geräte zum Ausbau des Malaika Health Centres anzuschaffen.“
Solomon Koech
Sekretär

Einführung von SHIF:

Mit der Einführung der neuen Krankenversicherung “Social Health Insurance Fund” (SHIF) im Jahr 2024, ist eine Registrierung Voraussetzung für medizinische Leistungen. Der Umbau von der vorhergehenden NHIF Versicherung zur jetzigen ist sehr komplex und organisatorisch schwer umsetzbar. Wir gehen davon aus, dass die neue Versicherung für die Menschen in Kenia noch teurer wird. Außerdem wird für eine stationäre Behandlung ein voll ausgestatteter Operationsraum vorgeschrieben.

Einschränkungen im Leistungsportfolio:

Die Umsetzung der neuen  Verordnung stellt die Einrichtung vor erhebliche finanzielle Herausforderungen, da der Wegfall der stationären Einnahmen die Deckung der laufenden Kosten (Gehälter, Medikamente, Infrastruktur) sowie künftige Investitionen erschwert. Eine stationäre Aufnahme von Patienten sowie die Geburtshilfe wurden durch die neue Verordnung aktuell ausgesetzt.

Hilfe auch für die Nachbarschaft:

Damit auch Menschen aus der Nachbarschaft die medizinische Versorgung nutzen können, bedarf es einer flächendeckenden Registrierung, die noch nicht abgeschlossen ist. Außerdem soll eine digitale Patientenakte mittels Fingerabdruck eingeführt werden, sodass zusammenfassend alle Daten des Patienten schneller abrufbar sind. Derzeit werden allerdings noch alle Kinder mittels Krankenakte in Papierform registriert. 

Hier setzen wir an – mit Ihrer Hilfe. Ihre Spende ermöglicht den Zugang zu medizinischer Versorgung, finanziert Medikamente, Untersuchungen und verbessert nachhaltig die Gesundheitsversorgung vor Ort.

Gemeinsam schenken wir Gesundheit, Hoffnung und Zukunft.

Das Health Centre Team

Die Mitarbeitenden des Health Centres vielfältige Aufgaben, um eine Patientenversorgung zu gewährleisten. Der Sekretär verwaltet Unterlagen und Finanzen und macht Versicherungsansprüche geltend.
Die Klinikleiterin berät Patienten, stellt Diagnosen und verschreibt Medikamente.
Die Krankenschwestern kümmern sich um die Versorgung und Pflege der Patienten. Tests für Malaria, HIV, Blutzucker, Schwangerschaft uvm. werden vom Labortechniker ausgewertet.

Portrait von Krankenschwester Bilha
Bilha Cherono
Krankenschwester
Portrait von Krankenschwester Rebecca
Rebecca Chepchirchir
Krankenschwester
Portrait von Klinikbeamter Solomon
Solomon Koech
Klinikbeamter
Portrait von Doktor Sarah
Sarah Tirop
Klinikleiterin

Malariatest: 0,66€

Typhus Diagnose: 3,00€

Blutzuckertest: 1,33€

Malariatest: 0,66€

Typhus Diagnose: 3,00€

Blutzuckertest: 1,33€

Der Landrover

 Das Malaika Health Centre verfügt über einen eigenen Krankenwagen, der aus einem älteren Landrover umgebaut wurde. Dank dieses Umbaus können nun dringend notwendige Krankentransporte durchgeführt werden – ein entscheidender Bestandteil der medizinischen Versorgung vor Ort.

Der Krankenwagen kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn schwer erkrankte Patientinnen und Patienten schnellstmöglich in ein Krankenhaus gebracht werden müssen. In solchen Notfällen kann er Leben retten und ist daher für den gesamten Betrieb des Gesundheitszentrums von zentraler Bedeutung.

Die bisherigen Kosten für den Umbau des Landrovers beliefen sich auf insgesamt Ksh. 528.000 (ca. 4.118 €). Weitere Unterstützung hilft dabei, den laufenden Betrieb, Wartung und zukünftige Einsätze dieses wichtigen Fahrzeugs sicherzustellen.

Pfeil
August 2024
Health Centre

HIV/AIDS-Gruppe

Sonntagstreffen mit starken Frauen
Zwölf HIV-positive Frauen einer Selbsthilfegruppe in Kenia erzählen von ihrem Alltag – und machen deutlich, wie wenig Unterstützung trotz kostenloser Medikamente existiert und welche gesellschaftlichen Hürden das Leben mit der Erkrankung bis heute erschweren.

Weiteres Engagement für mehr Gesundheit

Trotz kostenloser Tests und Medikamente stehen viele HIV-positive Menschen in Kenia vor enormen Herausforderungen. Armut, mangelnde Gesundheitsversorgung, gesellschaftliche Vorurteile und fehlende Aufklärung erschweren den Alltag der Betroffenen. Besonders Frauen und ihre Kinder leiden unter den Folgen der Krankheit. Unsere Begegnung mit einer HIV-Selbsthilfegruppe zeigt, wie wichtig Unterstützung, Aufklärung und konkrete Hilfe für ein Leben in Würde sind.