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Wir wünschen allen

FROHE OSTERN



es waren sehr bewegende Momente in diesem festlichen Osternachtgottesdienst in Ottenhöfen. Eine große Anteilnahme der Bevölkerung, wie an Weihnachten. Am Schluss wurden Asuna und mir von Pater Georg die Osterkerze für Malaika Children´s Home überreicht. Sie ist identisch mit der Osterkerze am Altar und wurde von der Künstlerin aus Ottenhöfen, Frau Huber gestaltet. Karl-Heinz Wimmer vom Hauskreis hat dies initiiert, um die Verbundenheit mit Malaika zum Ausdruck zu bringen. Und wenn sie künftig abgebrannt sein wird, stiftet ein anderer Hauskreis eine neue. Wir werden sie im Handgepäck, gut verpackt, nach Kenia mitnehmen und in einem feierlichen Gottesdienst in unserer Kapelle überreichen. Jeden Tag soll sie bei der Andacht der Malaika Kinder, morgens und abends leuchten und die Botschaft Jesu verkünden: "Christus ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden" - und Jesus sagte zu seinen Nachfolgern, "Ihr seid das Licht der Welt".
Durch euer Vertrauen in Gott, eure Liebe und eure Hoffnung, soll es heller werden, wenn ihr euer Licht leuchten läßt in den Dunkelheiten dieser Welt. "Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück, "DENN  DU  BIST  BEI  MIR" Das ist mein Lebensmotto und das unserer Malaika Kinder.

Herzliche Ostergrüße
Willy und Asuna
 

Das Apfelbäumchen am Eingang

6. Tagebucheindruck vom derzeitigen Aufenthalt

Ich sitze am Schreitisch im Büro, schaue meditierend durch das Fenster und entdecke die ersten Blüten unseres Apfelbäumchens. Bei einem Besuch im Kakamega Regenwald zeigte uns der Mitarbeiter in der Baumschule diesen kleinen Baum. Asuna und ich waren begeistert und orderten noch weitere Baumsetzlinge, wie Elgon Teak, die rot blühenden Flaschenputzer, Mama Mutere, Avocado und andere. Er meinte, Äpfel gedeihen selten in unserer Gegend, aber es ist ein Versuch wert. Das Bäumchen hat es geschafft, es blüht und es erfreut mich. Neben dem Zweig mit den Blueten schiessen  zwei Schösslinge in die Höhe. Jetzt sollte man wissen, ob und wie man einen jungen Baum stutzt. Also mache ich Fotos und füge diese im nächsten Rundbrief bei. Irgendein Praktiker, oder einer, der einen Fachmann kennt, wird sich mit einer Empfehlung melden. Ich mache eine Pause am PC und laufe in den hinteren Teil des Grundstücks. Am Fischteich bleibe ich stehen und überlege, wann der Fischer von Dunga Dunga in Kisumu, das neue Netz bringen wird. Die Pfosten sind gesetzt, das schützende Netz gegen zahlreiche Fischreiher kann darüber gezogen werden. Schließlich sollen sich die Malaika Kinder...weiterlesen

   

Nakuru National Park - Natur und Schöpfung

5. Tagebucheindruck vom derzeitigen Aufenthalt

Vom Flugzeug aus glänzte der Park unten im Sonnenlicht, mitten zwischen den Höhenrücken, wie im afrikanischen Grabenbruch. Ein Naturerlebnis, wenn man in ihn eindringt und seine Schönheit erkunden will. Wie oft haben wir ihn erlebt mit seinen weiß rosafarbigen Flamingo, die von ferne wie die Einrahmung des Nakuru Sees aussahen. Diesmal ist es anders. In den Letzten Jahren gab es heftige Regenfälle, die einige Seen im Rift Valley mit bis zu 2 Meter Süßwasser füllten. Das Markenzeichen Flamingo in der Werbung wanderte aus zum Natronsee in Tansania. Mit dem Süßwasser Regen und der Überschwemmung wurde den Flamingo die Nahrungsgrundlage an den Ufern entzogen.

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Unser Malaika Esel auf Lamu

4. Tagebucheindruck vom derzeitigen Aufenthalt

Frühmorgens ist der Esel nach Hahnenschrei, Muezzin der Dritte, der sein Morgenseufzer zu Gehöre bringt. Das ist einfach schön für die, die wieder einschlafen können. Ich gehöre dazu. Bei uns im Schwarzwald wurden die meisten Hähne geköpft wegen der Kurgäste, ebenso der Schlag der Uhren und das Geläut der Glocken reduziert.

In Lamu gehört der Esel zum Stadtbild dazu. Er transportiert die meisten Waren vom Boot in die Stadt, viel Sand zum Bau, Zement, Korallenbausteine. Er schleift die langen Mangrovenrundhoelzer und geknickte Eisenstangen hinter sich her. Auf beiden seiten beladen füllt er die engen Gassen aus und wir Passanten flüchten in die Hauseingänge bis der Transporter vorbei ist. Manch ein Reiter legt auf der Strandpromenade den Gang zum Galopp ein.

In Lamu ist der Esel der Mercedes im Strassenverkehr. Die einzigen Autos sind reserviert für den Krankentransport, Aumbulanz, Regierung und Polizei, nur eine Handvoll Fahrzeuge.

Esel Reiter






 



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Vallery heißt uns lächelnd Willkommen!

3. Tagebucheindruck vom derzeitigen Aufenthalt

Was für eine Freude brachte uns der heutige Tag. Wir fahren in den Hof der Gehörlosenschule, steigen aus und schauen in die Runde der Kinder. Plötzlich kommt ein kleines Mädchen auf uns zugerannt und landet in den Armen von Mama Asuna. Es ist Vallery. Sie begrüßt jeden von uns mit einem Lächeln.

Seit einiger Zeit diskutieren wir Mitarbeiter in Malaika wie wir unser gehörloses Kind Vallery am besten fördern können. Können wir sie bei uns in Malaika gut genug unterstützen, oder geht es ihr in einer Spezialbetreuung unter Gehörlosen besser. Seit den achtziger Jahren sammelten wir Erfahrungen. Seit dieser Zeit unterstützten wir Schwester Dennis Nabwala bei der Arbeit in der Gehörlosenschule Mumias. Ebenso wirkten wir bei Neugründungen, z.B. in Webuye und Libolina mit. Es war eine segensreiche Zeit mit wichtigen  Erfahrungen  für uns alle. Leider hat Schwester Dennis so früh an Krebs sterben müssen. Eine Spezialbehandlung in Deutschland, finanziert von Freunden, lehnte ihre Oberin ab. Sie gehorchte, akzeptierte und bezahlte mit dem Tod. Das war für uns alle sehr schmerzlich.
Da Vallery’ s Bruder Vincent bei uns in Malaika wohnt, suchten wir jetzt möglichst in der Naehe einen Platz für Vallery.  Auf dem Weg nach Kakamega, wurde in den letzten Jahren eine Schule für Gehörlose aufgebaut. Wir kennen und schätzen diese Schule mit Internat wegen der guten Führung, der Förderung der Kinder und der wohltuenden Atmosphäre. Dort sind wir heute eingekehrt.
Wir versammeln uns im Zimmer des Schulleiters, Vallery sitzt auf dem Schoss von Asuna und freut sich über die Soda und die Maffins. Wir erfahren einiges über die Schule mit 84 Kindern und ihre Aufgaben in der Förderung der einzelnen Kinder. Dabei geht das meiste über die Zeichensprache. Der stellvertretende Leiter ist selbst Gehörloser und wird mit der Zeichen und Lippensprache von seiner Mitarbeiterin über unsere Fragen informiert. Bei einem Rundgang sehen wir auch den neusten Testapparat, der die jeweilige Fähigkeit des Hörens anzeigt. In kleinen Klassen von 6 – 8 Schülern erfahren sie die große Welt der Sprache. Viele Schaubilder  und eine Leinwand mit Beamer unterstützen das Verstehen lernen. Ein besonderes Fach ist der Sprachunterricht in dem etliche Kinder schon gute, wenn auch kleine Fortschritte gemacht haben. Das erhoffen wir auch für unsere Vallery, die sich offensichtlich wohl fühlt in dieser Gemeinschaft.

Unsere Lehrerinnen und Lehrer testen seit einiger Zeit unsere Vallery, die sich in der Vorschule bereits gut eingelebt hat. Wir begleiten sie auf ihrem Weg in die nächste und weitere Zukunft und wollen ihr jeweils die nötige Hilfe geben, immer wieder besuchen, zusammen mit ihrem Bruder Vincent.

Mit einem breiten Lächeln verabschiedet sich Vallery von uns und hüpfte zu ihren neuen Freunden, die alle in der Mittagspause ihre Freizeit genießen.
What will the future bring, I wonder? Mungu akubariki  -  Gott segne dich, Vallery!
   

Gesundheitstage in Malaika

2. Tagebucheindruck vom derzeitigen Aufenthalt

Heute morgen besuchen wir Malaika Health Centre. Unsere Medical Officer Mrs Naomi  Namutembi  fuehrt uns durch die Einrichtung und erklaert uns die haeufigsten Krankheiten, wie Malaria,Typhus, Durchfallerkrankungen, Bluthochdruck. Inzwischen sind auch die medizinischen Geraete angekommen, die wir im Grosshandel in Nairobi besorgt haben. Viele Patienten mit den verschiedensten Krankheiten kommen im Laufe des Tages. Ihnen allen wird geholfen. Gegen Abend macht Dr. Andreas Degen eine dermatologische Untersuchung unserer Malaika Kinder. Fazit, 20 Kinder koennen geholfen werden. “Well done” Daktari.



   

Wiedersehen im YMCA - (Christlicher Verein junger Menschen}

1. Tagebucheindruck vom derzeitigen Aufenthalt

Nahe der Innenstadt von Nairobi, liegt das CVJM Hostel.  Schon in den 60iger wurde es fuer Besucher aus dem In und Ausland gebaut mit Wohnungen fuer Studenten der gegenueber liegenden Universitaet. Am unteren Ende der gruenen Anlage rauscht der Verkehr auf dem Uhuru Highway vorbei. Vom Swimming Pool, nahe der Veranda, toent lautes Siegegeschrei  eines Wettkampfes Daneben das Schwimmbecken fuer die Kleinen. Ein beliebter Treffpunkt fuer Eltern am Wochenende.

Seit ueber 4 Jahrzehnten begegnen wir uns im YMCA, sowoh im Speisesaal, als auch auf der populaeren Veranda. Einer der Ersten, den ich hier kennen lernte war Thomas Gale. Da er sehr frueh am Morgen bereits zum Fruehstueck erschien, leistete ich ihm jeweils Gesellschaft.

“Professor an der amerikanischen Universitaet von Nairobi”, stellte er sich mir vor Er hat sich entschieden, hier zu leben, zu arbeiten, der YMCA ist sein neues Zuhause, ein ganz normales Studentenzimmer. Ich erlebte ihn, wie er an allem interessiert war, an der Politik in Europa, weltweit und besonders in Kenia. Er verfolgte die Entwicklungen in der Gesellschaft und war fasziniert, wie die junge Generation High Tech Programme entwickelte. Er war bekuemmert ueber die Ausmasse der HIV / Aidsepidemie und die Stellungnahmen von Kirchenfuehrern mit dem Verbot von Verhuetungsmittel. Er mischte sich ein in den Alltag der Menschen.

Daneben hatte er sich mit vielen Schulen, Lehrern und Schuelern verbunden, machte Interviews und wollte wissen, welche Traeume und Hoffnungen Afrika’s Jugend bewegt. Einiges davon hat er publiziert. Ein beeindruckendes Vermaechtnis. Die Jahre vergingen. Die aktive Zeit als Hochschullehrer hatte er hinter sich gelassen. Immer noch drehte er seine Runden im Swimmingpool in beachtlichen Distanzen. Ein hagerer, sportlicher, grosser Typ.

Als wir kuerzlich im YMCA Hostel ankamen, sahen wir sein Bild mit Todesanzeige  an der Rezeption. Er war gestern verstorben. Eine YMCA Freundschaft von 44 Jahren geht fuer mich zu Ende, sagte ich zur Sekretaerin. Ich schaute auf sein Bild und fluesterte: “Asante sana, Tom” – “Tutaonana, uso kwa uso – Wir werden uns wiedersehen von Angesicht zu Angesicht.”

   

Trommelnder Gottesdienst

Zeitungsartikel vom 08. Februar 2017

Zeitungsartikel vom 8. Februar 2017
   

INTERNATIONALE KRIPPENAUSSTELLUNG

vom 24. November 2016 – 8. Januar 2017

Vernissage: 24. November 2016, 19 Uhr

Simplicissimus Haus (neben dem Rathaus) in Renchen, Hauptstraße 59


Kunst und Kultur in Afrika und Lateinamerika – die Krippenausstellung will eine Partnerschaft der Kunst, der menschlichen Solidarität, des einen, weltumspannenden christlichen Glaubens eingehen. Die Ausstellung zeigt uns Kunst und Weihnachtskrippen der anderen Art, uns weithin unbekannt, so zum Beispiel die Weihnachtsgeschichte im afrikanischen Lebensbaum, auf Fell gemalt, als Krippenrelief und Schrein aus Lateinamerika, als Ton guren aus Peru, Speckstein aus dem Westen Kenias, Krippen aus Recyclingprodukten aus Afrika u.v.m.

Öffnungszeiten:

Samstag und Sonntag: 15 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung Telefon 07843 / 707-20
Eintritt: 3 Euro, Vernissage frei, Spenden erbeten.

Hier finden Sie einen Rundumeindruck.


Krippe













   

Der Reichtum der Armut

Zeitungsartikel vom 20. August 2016

Wo Waisenkinder sich geborgen fühlen wie in einer Großfamilie: Besuch im Malaika-Kinderdorf in Kenia, das von Südbadenern unterstützt wird.

(von Christiane Breuer)

Sechs Impfungen, sechs Wochen lang tägliche Malariaprophylaxe, lange Hosen und Blusenärmel bei 36 Grad im Schatten, Insektenspray und Mos- kitonetz, und warum? Wer Geld an eine gemeinnützige Organisation spendet, möchte gern wissen, ob das Geld auch ankommt – und was damit geschieht. Ich hatte seit Jahren Malaika Children’s Home unterstützt, eine Initiative für Waisenkinder in Kenia. In diesem Frühjahr wollte ich wissen, ob meine Hilfe überhaupt gebraucht wird und was daraus geworden ist. Weiterlesen....



Impressionen der Reisen im Frühjahr und Sommer finden Sie hier!

   

Abschied von Malaika Children s Home

Die Arche ist fertig gebaut, startklar, die Malaika Kinder bewerfen sie mit Wasser gefuellten Luftballons. Kapitaen Patric und seine 3 Buben gehen triefend nass von Bord und freuen sich über das gelungene Werk. In einem Familiengottesdienst mit den Malaika Kindern verabschieden wir uns von lieb gewordenen Menschen, feierten "das Brot teilen" und sangen Asante sana Yesu, einfach Danke für alles. Im 2.Teil des Gottesdienstes kletterten wir auf die Arche und ich taufte die kleine Hazel Tesso Cheptoo, Helga und Silke wurden "God Parents", Patinnen fuer die Urenkelin von Asuna. Neuanfang des Lebens unter dem Regenbogen, der sich nach dem Gewitter über dem Malaika Kinderheim farbenfroh wie eine Bruecke entfaltete. Brückenschlag Afrika - Europa, gemeinsam gelingt uns vieles, so empfanden wir diese spannenden Tage in der Grossfamilie Malaika. Die Arche, ein imposantes Bauwerk zum Klettern, Rutschen, Schaukeln, Balancieren mit Steuer fuer die grosse Fahrt und zum Kurs halten für die Zukunft. Die Kinder und wir sind begeistert.

Arche
Drüben Auf der Veranda unseres Versammlunghauses bastelt das Familienteam um Merrit wunderschöne Puppen für die Kleinen. Emma malt einen grossen Baum auf die Hallenwand der Bühne. Die Hände der Kinder sind die bunten Blaetter an den Ästen. Eine gemeinsame Backaktion fördert über 400 süsse Brötchen und einige Laib Schwarzwälder "Buurebroot"zutage. Der Patiententag ins unserem Malaika Krankenhaus mit 3 Ärzten, Hella, Helga und Silke war ein Hit. Wir kauften genug Medizin und alles Volk wurde kostenlos behandelt, vor allem die Armen, die ihre Gebuehren sonst nicht aufbringen koennen. Fazit aller Beteiligten: Diese Veranstaltung sollte mehrmals im Jahr stattfinden. Vieles konnte erreicht werden beim Heilen, Reparieren, Zimmern, Nähen, Backen, Basteln. Immer arbeiteten Kleine und Grosse mit und entwickelten eine erstaunliche Geschicklichkeit. Kinder
Die beliebten Ausfluege in den Regenwald, hinauf zum "weinenden Stein" und Viktoria See waren voll Gesang der Kinder während der Fahrt. Eine grosse Hilfe waren unserer beiden Experten Wolfgang und Prof. Kay in der Computer Installation. Einrichtung eines neuen Laptop Raum fuer die heranwachsende Jugend, Reparaturen der gesamten Computeranlagen und das Büro als  Zentrum  internationaler Kommunikation für Malaika, Schule und Krankenhaus mit Vermittlung neuer Techniken an das zuständige Personal. - Unser lebensfrohes Sorgenkind Vallery hatte schon alle Sympathien gewonnen, indem sie vorsichtig ihre Hand in die unserer Besucher schob. mit ihren leuchtenden Augen verzauberte sie jede Begegnung. Unser Arzt Hillary und ich nahmen sie an die Hand auf dem Weg zum Spezialisten in Kisumu, der die junge Bekannte freundlich begrüßte. Wir wollten wissen, was sich seit ihrer Ohrenoperation verändert hatte. Nach allen Messungen liegt ihre Hörfaehigkeit noch knapp unter 100 Dezibel. Eine entsprechend qualifizierte Höhrhilfe könnte vielleicht ein kleines Hörwunder herbeiführen. Das Prinzip Hoffnung sagt uns, wir sollten nichts unversucht lassen. Unsere Glaubens-Hoffnung hat hier in Malaika immer ein besonderes Gesicht, dass uns an unsere gemeinsame Verantwortung erinnert. Das ist auch unsere Motivation, die uns voran bringt, Berge versetzten hilft auf unserem gemeinsamen Weg in Gottes Zukunft, die Leben gestalten und Sinn erfahren heißt.Samuel und Vallery



   

Jahreshauptversammlung 2016

EINEN HERZLICHEN DANK AN ALLE DIE DEN VEREIN UNTERSTÜTZEN: Im letzten Jahr konnten nicht nur 5000 Bäume gepflanzt werden. Viele Aktivitäten und Reparaturen sind nur dank des Aufkommens der Spenden möglich. Die immer teurer werdenden Ausgaben für Bildung lassen sich nur gemeinsam stemmen, im letzten Jahr waren das rund 56tsd Euro, Tendenz steigend. Die gespendeten Laptops sowie Nähmaschinen sind laufend in Gebrauch und auch notwendige medizinische Hilfen wurden geleistet. Wir sagen Asante sana an alle, die helfen!

Jahreshauptversammlung

Jahreshauptversammlung

Jahreshauptversammlung
   

Der Malaika Bote 2016 ist da


Der neue Malaika Bote steht zum Download bereit!

Auch in diesem Jahr gab es sehr viele schöne Aktivitäten mit den Kindern vor Ort. Es wurde das 20 jährige Bestehen des Waisenhauses gefeiert, getrommelt und getanzt. Malaktionen und Ausflüge wurden gemeinsam durchlebt und vieles mehr. Lesen Sie darüber hier.











   

Wir hatten einen wunderschönen Aufenthalt im März

in Kenya und in Malaika Children´s Home. Die Sonne meinte es mehr als gut mit uns Bleichgesichtern und passte uns mehr und mehr an den "Black Continent" an. Allmählich stimmte es wieder mit den Schwarz -wäldern. Drei unserer Ladies waren Experten an der Nähmaschine und erfreuten unsere großen Girls, die mit großem Interesse ihre Taschen nähten, Uniformen flickten und alles, was Stoff ist, durch den Zcizack jagten. Einfach Klasse. Unsere Ladies flickten noch ein paar Dutzend Uniformen der Kleinen. Das sollte bis zum ABI halten und auch der nachfolgenden Generation. Mit den mitgebrachten Formen wurden ca. 200 Osterhasen und ein paar blonde Hefezöpfe gebacken, gelegentlich auch mit dunkelbraunem Teint durch die Oberhitze. Die Reinzuchthefe trieb den Teig fast bis zum Kilimanjaro hoch. - Unsere kleine Vallery, mit der wir alle Experten aufsuchten, wird heute operiert. Das blockierte Mittelohr soll frei gelegt werden, damit sie hören kann. Später bemühen wir uns um einen Sprachlehrer, damit sie sprechen lernt. Wir feierten Malaika Familiengottesdienst im Freien. Die Kinder sangen: "Gott hält dich und mich", - "ganz Malaika in seiner Hand" auf deutsch. Eine wunderbare Großfamilie, eine nicht zu stillende Sehnsucht, dieses Afrika mit seinen Menschen, groß und klein! ASANTE SANA
   

"Ein Leben ohne Freude ist wie eine weite Reise ohne Gasthaus" (Demokrit)

Liebe Freunde von Malaika Children´s Home! Viele schöne Tage voll freudiger Erlebnisse in Malaika Children´s Home liegen hinter uns. Neue Erfahrungen haben uns bereichert. Die Mystik Afrikas hat uns wieder eingehüllt. Wir haben viel Kraft und Lebensenergie verschwendet in die Begegnungen vor Ort, in die Herzen und Gesichter von Menschen, die Kinder sind. Viele Aufgaben haben wir zusammen erledigt. Gemeinsam haben wir gepflanzt. Insgesamt 5000 Bäume wachsen heran, z.B. Eukalyptus, Teakholz, Avocado, Mango, Apfel und rote Flaschenputzer. „Der Mensch, wie ein Baum“ war unser gemeinsames Thema, das auch als großflächiges Gemälde auf der Containerwand mit unseren vielen Malaika -Talenten gemalt wurde.



In unserem Gottesdienst mit der Malaika Familie haben wir es meditiert und die Kinder wünschten sich: „Ich möchte sein wie die Wurzeln, nahe am Wasser, so fest wie der Stamm, wie die Äste, in denen die Vögel zwitschern und durch die Blätter verdeckt, nisten, ich möchte reifen wie die süße Frucht… Und jeder Teilnehmer unserer Gruppe stand Pate bei der Taufe von 18 neu aufgenommenen Kindern, die Andreas und ich gemeinsam in die weltweite Gottesfamilie – „ein Herr, ein Glaube, eine Taufe“ - hinein aufnahmen. Gemeinsam bauten wir ein Lehmhaus, das die Tradition der Vergangenheit und die Gastfreundschaft in der Zukunft verbinden soll. Das Brauchtum schreibt vor, dass ich als Hausherr mit Lehm beschmissen werde, was Maria, Vera, Yvonne und Charlotte mit viel Vergnügen ausführten, indem sie mich zum Entsetzen von Asuna zum „Erdmännchen“ umgestalteten. Wenn das Haus getrocknet ist, werden Asuna und ich traditionsgemäß eine Nacht darin verbringen, zuvor werde ich mit Freunden einige kräftige Züge und Becher voll Hirsebier genießen. - Künftig wird es ein gastliches Haus und offen für Besucher sein. Gemeinsam reisten wir im Malaika Bus übers Land, saßen in einem Boot auf dem Viktoriasee, beobachteten die Flusspferde und aßen anschließend die leckeren, gegrillten Buntbarsche. Gemeinsam erforschten wir den tropischen Regenwald und seine Geheimnisse, kauften etliche Setzlinge der Tropenriesen, die in den nächsten 100 Jahren im Kinderheim Malaika in die Höhe wachsen werden. Über 130 Büchlein und Hefte afrikanischer Schriftsteller besorgte Christine in der Stadt und die Kinder lasen mit Begeisterung, Einzeln und in Gruppen die Geschichten und spannenden Erzählungen. Gemeinsam sangen, trommelten und tanzten wir bis in die Nacht, nachdem Friedlinde mit Laptop und Beamer die neusten Bilder von den Aktivitäten im Heim, bei der Arbeit und in der Schule gezeigt hatte. Und das Frauenteam unter Leitung von Christa versorgten die große Malaika Schar und Mitarbeiter mit köstlichen Brötchen in unserem bewährten Lehmofen hinter der Küche. Dazu gab es noch 10 Laib „Buurebrot“ mit Schwarzwälder „Gschmäckle“. Es wurde renoviert, gemalt, gehämmert, gezimmert und nicht jedes Material aus China importiert hat den Vorstellungen, - made in Germany, - entsprochen. Unsere Handwerker mit Konrad und Richard konnten es immer wieder richten und Mark sorgte dafür, dass auch die ältesten Motoren wieder brummten. Unter schattigen Bäumen hat das Charlotte Team auf die Haut der Kinder die schönsten Tiergesichter gezaubert. Aus mir machten sie zum Vergnügen der Kleinen „den Löwen Willy“. Spiel und Sport mit Bällen, Seilen und Geräten entfesselte zuweilen die Kinderschar mit unserem neunjährigen Gruppenteilnehmer Jonathan. Auch auf unseren beiden Trampolins konnten nach etlichen Ausbesserungen die Kinder wieder nach Herzenslust wie die Engel (Malaika) in die Höhe fliegen. Manchmal war die ganze Halle im Beschlag mit den kleinen und großen Künstlern, die stundenlang auf dem Boden und auf den Tischen zeichneten und malten. Am Ende waren alle Wände voll beklebt mit ihren Bilden. Auch die neuesten Engelzeichnungen wurden ausgestellt. Einige Kostproben werden sicherlich im nächsten Malaika Boten zu sehen sein.



Wir feierten ein großes Fest, das 20 jährige Bestehen seit der Gründung des Vereins und der Beginn des neuen Waisenhauses Malaika Children´s Home. Viele Regierungsvertreter waren gekommen. Der Bildungsminister, Sozialministerin, Abgeordnete, Bürgermeister, Schulleiter und Vertreter anderer Institutionen. Diese Anerkennung mit Zusagen von Förderung, sind für uns sehr wichtig, sagte Asuna, Lukas, der Vorsitzende und der Vorstand. Mich erfreuten besonders die zahlreichen Ehemaligen, die sich vorstellten, wie: - Ich kam mit 2 oder 3 Jahren nachdem meine Eltern (an AIDS) gestorben waren, nun bin ich Lehrer, Handwerker, Krankenschwester, Sekretärin, Computerfachmann, Sozialarbeiter, Ingenieur, Polizist, bei der Marine, Pfarrer. Oder: Ich lebte auf der Strasse und habe in Malaika eine neue Familie gefunden, die mich gesund gepflegt, versorgt und gefördert hat, bis ich jetzt einen guten Abschluss machen und nun auf eigenen Füßen stehen kann. Nachdem die Besucherchöre und die Malaika Singer ihre schönsten Lieder und Tänze dargeboten hatten, wurden auch wir aufgefordert einen Liedbeitrag aus Germany zu Gehör zu bringen. Und wir sangen mit der Hand auf dem Herzen: „Das schönste Land in Deutschlands Gau`n, das ist mein Badner Land“…Und der Refrain: „Drum grüß ich dich mein Badner Land“, sang der Polizeichef mit und zwar aus dem Odelshofener Büchlein von Rolf, der ihm dieses berühmte Heimatlied beigebracht hatte. Die Zeit eilte davon, viel zu schnell, aber doch sehr intensiv erlebt. Tränen des Abschieds…Wieder zurück in der alten Heimat spüren wir, wie die verschenkte Liebe, Energie, Zuneigung, im Erinnern wieder verwandelt in das eigene Herz zurück kehrt. Wie die Vergangenheit mit ihren intensiven Augenblicken, sich als starke Hoffnung für die Wege in die gemeinsame Zukunft entfaltet. Nichts geht verloren, was von Herzen in die Herzen verschenkt wird. Wenn Vergangenes und Zukünftiges eins werden, beginnt man doppelt zu leben. Wie die aufgehende Sonne erwacht die pure Lebensfreude an einem neuen Tag, der Zukunft heißt.

Herzliche Gruesse Euch allen von Willy und Asuna!

   

Wir sind in Kenya gelandet

Ab Amsterdam flogen wir mit der Kenya Air und haben das 1.Tusker genossen. Auf dem Jomo Kenyatta Airport begruesste uns die aufgehende Sonne am blauen Himmel. Einfach durchatmen, die frische Morgenluft Afrikas spueren. Mit Malaikaliedern wurden wir von den Malaikakindern empfangen. Die Trommeln lockten viele Besucher an, die Zeugen heftiger Umarmungen waren. Mama Asuna, Baba Willy, karibu, zuhause in Afrika! Der Zauber des Anfang aenderte sich bald, als wir nach kurzer Fahrt mitten im Morgenstau auf dem Highway Richtung Stadtmitte Nairobi waren. Wie ein fluechtender Dieb schlaengelte sich unser Fahrer durch die Fahrbahnen, etliche folgten ihm dicht auf der Stossstange .Nach 2.5 Stunden Stop and Go erreichten wir das YMCA Hostel und freuten uns auf ein spaetes Fruehstueck. Das CVJM Haus war voll mit Fluechtlingsfamilien aus Somalia. Ein kraeftiges Stimmengewirr um uns her, wobei uns die vielen Kinder freundlich begruessten.Mit unseren Malaika Kindern erkundigten wir die Stadt, das Parlament, Rathaus, den Uhuru Park und den Markt. In vielen Gesichtern praesentierte sich die Metropole und die Auslagen in den Schaufenstern faszinierten. Am naechsten Tag stoeberten wir morgens durch den Masaimarkt und starteten dann Richtung Westen. Pause am Elementeita See.Nach einem "Krautkopfstop" bei dem wir ein paar Saecke voll Kraut, Kartoffeln und Gemuese einkauften, gegrillte Maiskolben nagten, fuhren wir weiter Richtung Aequator. Mit viel Trommelgesang schaukelten wir durch die Abendsonne bis die sternenklare Nacht auf uns herab zu scheinen begann. In Malaika angekommen stuermten die anderen Kinder auf uns ein. Wir waren gluecklich gelandet in Afrika bei unseren kleinen Engel, einfach "himmlisch". Malaika, nakupenda Malaika. Ich liebe dich, Malaika Children s Home.

Herzliche Gruesse Euch allen von Willy und Asuna!

   

Jahreshauptversammlung 2015

AN DIESER STELLE NOCHMALS DANK AN ALLE SPENDER UND EHRENAMTLICH TÄTIGEN:
Unser Verein war dank des Spendenaufkommens in der Lage, neben dem weiteren Ausbau des Kinderheims, der Schule und Krankenstation auch eine Großinvestition in einen neuen Bus für das Kinderheim in Höhe von mehr als 40.000 Euro ohne Griff in die Rücklagen des Vereins zu tätigen.

Auch konnte in 2014 der Teil der Gelder, die direkt in die Projekte fließen, nochmals um 2% auf ca. 93% erhöht werden, ein für die meisten Hilfsorganisationen unerreichbarer Wert, der primär auf die vielen ehrenamtlich Tätigen Mitglieder und Vorstände zurückzuführen ist. An der Jahreshauptversammlung war viel zu hören und zu sehen von laufenden Projekten, wir haben miteinander gegessen und uns ausgetauscht – und dabei nicht nur einmal das Lied „Asante sana Jesu“ angestimmt.

Asanta sana Lied













Asante sana Lied













   

Spendenübergabe beim SV Kork

Der SV Kork hat aus einer Aktion "Schalverkauf" und den Spendenbeiträgen der Sportler 500 Euro für Malaika Children´s Home gesammelt! Willys Schal wird mit ins Kinderheim genommen und dort darüber berichtet.

Schalübergabe
























   

Wir danken für den gelungenen Gottesdienst!

Danke an die Pfarrer Willy Schneider und Michael Wurtz, alle Mitwirkenden und Teilnehmer. Im Anschluß an den Gottesdienst konnten wir viele Gottesdienstbesucher im Gemeindehaus begrüßen bei köstlichen Suppen, Eintopf und Kaffee mit Kuchen. Wir berichteten von Malaika Children´s Home, in Geschichte und gegenwärtigen Entwicklungen. Mit dem Lied "Asante sana Yesu" grüßten wir Malaika in Kenia, wo derzeit auch Asuna im Einsatz ist. In den kommenden Tagen ist Regen angesagt. Dann beginnt die Zeit zum Mais pflanzen im Hochland bei Kitale.

Gottesdienst

Gottesdienst

Gottesdienst

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